- JONNY FISCHER
Unterwegs in und um Parma in Italien
Ich reise jedes Jahr mindestens ein Mal nach Bella Italia. Dieses Mal haben wir die Kulinarik-Hauptstadt Parma in der Region Emilia Romagna entdeckt. Meine Tipps gibt es im Podcast.
Parma und seine Region Emilia Romagna widerspiegeln für mich ganz Italien auf engstem Raum. Hier gibt es coole Bars, wunderbare Restaurants und tollen Wein, den man in der Schweiz gar nicht kennt. Die Stadt ist voller Geschichte und historischer Gebäude. In der Umgebung finden sich viele Schlösser und herzige Dörfer. Toll! Wer mehr über diese spannende Gegend erfahren möchte, hört einfach in meinen Podcast rein.
Die Altstadt von Parma lässt sich wunderbar zu Fuss erkunden. Das Stadtzentrum ist ein Juwel der Architektur und Kultur und liegt strategisch günstig in der Po Ebene im Norden Italiens.
Die Piazza Duomo ist das unbestrittene Herz der Altstadt. Hier stehen der Dom (Kathedrale) und das achteckige Baptisterium (Taufkirche) in ihrer vollen Pracht. Das Baptisterium ist ein Meisterwerk der romanisch-gotischen Architektur und beeindruckt durch seinen rosa Marmor und seine einzigartige Farbe. Ein Besuch dieser Anlage ist ein Muss.
Die Piazza Garibaldi ist der zentrale Platz der Stadt und wird vom historischen Palazzo del Governatore dominiert. Hier pulsiert das Leben von Parma. Von hier aus führen die Gassen in alle Richtungen, gesäumt von Cafés und Boutiquen.
Was ganz bescheiden «Regionaltheater» heisst, ist in Wirklichkeit eines der renommiertesten Theater für italienische Opern in Europa. Deshalb trägt das Haus, das im Innern ganz märchenhaft aussieht, den Übernamen «Kleine Mailänder Scala». Hier findet jedes Jahr im Herbst das Verdi-Festival statt, das die tiefe Opernkultur der Emilia Romagna feiert.
Mehr über das Teatro Regio di Parma erfahren!
Mein Highlight ist der Palazzo della Pilotta. Hier befinden sich die Nationalgalerie und eine Bibliothek mit über 800 000 Büchern. Wunderschön! Beeindruckend ist das Teatro Farnese – ein Barock-Theater, völlig aus Holz gebaut, mit schräger Bühne für 3000 Zuschauer.
Mehr über den Palazzo della Pilotta erfahren!

Foto: Jonny Fischer
Ein Must in Parma ist es, vor dem Nachtessen einen Aperitivo in einer Bar zu trinken. Ich empfehle die kleine Vinothek «Ombre Rosse» mit ihren regionalen Produkten. Unbedingt auch nach den lokalen Weinen fragen, die empfohlen werden!
Mehr über die Bar Ombre Rosse erfahren!
Die Emilia Romagna ist die Heimat grosser Komponisten. Parma und die umliegende Region sind eng mit dem Komponisten Giuseppe Verdi verbunden. Das Teatro Regio ist das Zentrum dieser Musik-Tradition und bietet regelmässig hochkarätige Aufführungen.
Die Region Emilia Romagna ist eine kulinarische Wunderkammer. Nebst dem Parmigiano Reggiano und verschiedenen Weinen liegt der Schwerpunkt auf Salami und Schinken aller Art. Klar, dass man hier mit verschiedenen Festivals das Geniessen feiert. Eine Besonderheit ist «November Porc», bei dem an kleinen Dorffesten dem Salume und dem Prosciutto gehuldigt wird.
Die Wurstwaren aus Parma sind weltberühmt. Der Parmaschinken (Prosciutto di Parma) und der Culatello (eine besonders edle Wurst) sind geschützte Spezialitäten. Viele Höfe bieten Touren und Kochkurse an, bei denen man die Herstellung dieser Delikatessen und der lokalen Käsesorten (wie Parmigiano Reggiano) hautnah erleben kann.
In der gesamten Region isst man sensationell gut, sehr währschaft und sehr lokal. Oft wird mit Parmigiano Reggiano und Prosciutto di Parma gekocht. Wenn es etwas edler sein soll, empfehle ich das Restaurant La Forchetta in Parma. Hier geniesst man traditionelle Küche auf sehr hohem Niveau. Spezialität des Hauses ist Fisch. Unbedingt auch hier die Bedienung nach lokalen Weinspezialitäten fragen.

Foto: Jonny Fischer
Wer die Region Emilia besucht, sollte sich unbedingt ein Auto mieten und den Landstrich erkunden. Hier finden sich sehr viele Burgen, tolle Weingüter und herzige Örtchen. Mein Liebling ist das Dörfchen Castell’Arquato, das als eines der schönsten in Italien gilt. Mein Geheimtipp ist ein Essen in der «Hostaria da Ivan» in der Nähe von Roccabianca. Mehr zu diesem wunderbaren Erlebnis hört ihr in meinem Podcast!
Die Region Emilia ist eine kulinarische Wunderkammer. Nebst dem Käse und verschiedenen Weinen liegt der Schwerpunkt auf Salami und Schinken aller Art. Klar, dass man hier mit verschiedenen Festivals das Geniessen feiert. Eine Besonderheit ist «November Porc», bei dem an kleinen Dorffesten dem Salume und dem Prosciutto gehuldigt wird.
Parma vereint auf wunderbare Weise das, wofür Italien weltberühmt ist: eindrucksvolle Architektur, grosse Musiktradition und eine herausragende Kulinarik. Zwischen Dom, Baptisterium und Opernhaus spürt man den Stolz einer Stadt, die ihre Geschichte lebt und dabei modern geblieben ist. Ob Parmaschinken, Parmigiano Reggiano, Verdi oder ein Aperitivo in einer charmanten Vinothek – Parma begeistert mit Authentizität, Stil und Herzlichkeit. Wer die Emilia Romagna entdecken möchte, findet in Parma den perfekten Ausgangspunkt für eine Reise voller Genuss, Kultur und italienischem Dolce Vita.
Hinkommen Die SBB betreibt in Zusammenarbeit mit Trenitalia täglich eine direkte Zugverbindung ab Zürich nach Piacenza, Parma, Reggio Emilia, Modena und Bologna.
Jetzt mehr erfahren bei der SBB!
Rumkommen Wer die Region entdecken will, sollte sich ein Mietauto gönnen. Mit dem ÖV wird es ausserhalb der Städte schwierig.
Informationen findest du bei visitemilia.com
Parma gilt als kulinarische Hauptstadt Italiens und verbindet weltberühmte Spezialitäten wie Parmaschinken und Parmigiano Reggiano mit beeindruckender Architektur und einer reichen Musiktradition rund um Giuseppe Verdi.
Zu den Highlights zählen:
Ja, Parma eignet sich ideal für einen kultivierten Genuss-Städtetrip. Die Altstadt ist kompakt, gut zu Fuss erkunden und bietet eine perfekte Mischung aus Geschichte, Gastronomie und Lebensart.
Unbedingt kosten solltest du:
November Porc ist eine kulinarische Festivalreihe in kleinen Dörfern rund um Parma, bei der sich alles um Salumi, Schinken und regionale Spezialitäten dreht – ein Fest für Feinschmecker.
Ideal sind 2–3 Tage für die Stadt plus 1–2 Tage für Ausflüge in die Umgebung.
Absolut. Opernliebhaber kommen im Teatro Regio voll auf ihre Kosten, besonders während des Verdi-Festivals.