Fünf Velotouren in Italien

Für Geniesser oder sportliche Menschen, am Meer entlang oder durchs Gebirge, drei Wochen radeln oder nur ein paar Stunden: Diese fünf unterschiedlichen Velotouren durch unser Nachbarland sind für jeden Geschmack.

Fünf Velotouren in Italien

Genussradeln in Ligurien

Die “Pista ciclabile del ponente Ligure” führt über 30 Kilometer immer am Meer entlang und ist die perfekte Strecke für Geniesser ohne sportliche Ambitionen. Gestartet wird in Imperia, das Ziel ist Ospedaletti (nächster Bahnhof Sanremo). Ideal für den Frühling oder Herbst, von Juni bis September ist die südliche Region von Ligurien sehr voll. Alle Infos inklusive Karte. 

Genussradeln in Ligurien.

Foto: Doro Staub

Von Chur nach Rom

Ein deutsches Paar radelt in knapp drei Wochen von Frankfurt nach Rom. Er macht die 1500 Kilometer mit einem normalen Velo, seine Partnerin mit dem E-Bike. Ihre Highlights: Chiavenna in der Lombardei und die 30 Kilometer lange Strecke entlang des Flusses Adda. Zum Durchbeissen: die Hitze in der Po-Ebene und das stetige Auf und Ab in der Toskana. Was es neben geplatzten Reifen sonst für Überraschungen gab, hier geht es zum Erfahrungsbericht inklusive Route und Übernachtungstipps.

Velotour von Chur nach Rom, Toskana.

Foto: Doro Staub

Sizilien umrunden

Für die Anreise empfiehlt sich die Fähre von Genua nach Palermo. Miss Move, Doro Staub, hat die die Insel in 17 Tagen umrundet, und zwar im Gegenuhrzeigersinn. So hat man das Meer immer schön zu seiner Rechten. Während den 2.5 Wochen hat sie den Ätna mit Schnee gesehen und die Stadt Trapani genossen. Was man auf Sizilien keinesfalls verpassen sollte: Croissants mit Pistazienfüllung. Hier geht es zur ersten Teilstrecke.

Sizilien, Biken auf dem Aetna.

Foto: Doro Staub

Durchs Val Trebbia in Norditalien

Die 143 Kilometer lange Route führt von Piacenza in Emilia nach Genua und ist in zwei Tagen machbar. Da die Strecke wegen den vielen Kurven auch bei Motorradfahrern beliebt ist, empfiehlt sich die Velotour unter der Woche zu machen. Unterwegs kann im Fluss Trebbia auch gebadet werden, Bobbio – es gehört zu den Borghi più belli d’Italia, den schönsten Orten Italiens – lockt mit mittelalterlicher Kultur und Schlemmereien. Weitere Tipps und die Route findet man hier. 

Das Val Trebbia in Norditalien.

Foto: Doro Staub

Dolomitenradweg

Er führt von Toblach nahe der österreichischen Grenze über Cortina d’Ampezzo nach Calalzo di Cadore. Die 60 Kilometer gehören zu den wohl best markierten Velowegen Italiens, sie sind mit den Dolomiten landschaftlich spektakulär und bequem zu befahren. Die Route kann einfach verlängert werden, zum Beispiel mit einem Start in Innsbruck. Hier findet man alle Infos.

Rasten mit dem Bike auf dem Dolomitenradweg.

Foto: Doro Staub

Blog missmove.ch

Doro Staub, 51, schreibt auf ihrem Blog missmove.ch über Fahrradreisen in Italien. Am liebsten ist sie in der Region Emilia-Romagna unterwegs. «Es geht stets schön auf und ab in der hügeligen Landschaft, die Strassen sind wenig befahren und immer wieder kommt ein hübsches Dörfchen, wo man auf der Piazza einen Cappuccino trinken kann.»

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