Rimini entdecken direkt ab Zürich HB

Rimini entdecken beginnt neu am Zürich Hauptbahnhof. Mit der SBB-Direktverbindung erreichst du täglich ab dem 30. Mai Kultur, Pasta, Fellini-Flair und die Adriaküste entspannt per Zug.

Rimini entdecken direkt ab Zürich HB

Rimini ist perfekt für einen spontanen Kurztrip ans Meer. In diesem Artikel findest du Tipps für 48 Stunden voller Pasta, Altstadtgassen, italienischer Aperos und Adriaküste. Und das Beste daran? Du reist bequem direkt ab Zürich mit dem Zug an.

Ich gebe es zu: Rimini hatte bei mir lange das Image eines klassischen Badeorts. Viel Strand, viele Hotels, viel Sommertrubel. Schön und in Italien, aber nicht unbedingt der Ort, den ich sofort mit charmanten Gassen, gutem Essen und kleinen kulturellen Entdeckungen verbunden hätte.

Umso mehr hat mich die Stadt überrascht.

Denn sobald du die Promenade hinter dir lässt, zeigt Rimini plötzlich eine ganz andere Seite: römische Geschichte mitten in der Altstadt, kleine Bars voller Leben, der Duft von frischer Piadina in den Gassen und diese entspannte italienische Stimmung, bei der aus einem kurzen Apero schnell ein ganzer Abend wird.

Und genau diese Mischung aus Meer, Kultur und Dolce Vita macht Rimini für mich nun zum idealen Wochenendtrip ab der Schweiz.

Rimini entdecken: warum die Zugreise den Blick verändert

Fontana della Pigna

Die Fontana della Pigna prägt mit ihrer markanten Form und der historischen Kulisse das Herz der Altstadt – ein Ort, an dem Geschichte und italienisches Flair aufeinandertreffen. Copyright: Adpic

Für mich beginnt Rimini schon mit der Anreise. Vielleicht, weil mich Zugreisen einfach entschleunigen. Man sitzt gemütlich da, schaut aus dem Fenster, liest ein paar Seiten in einem guten Buch, trinkt einen Kaffee oder beobachtet einfach, wie die Landschaft langsam italienischer wird.

«Neu gibt es vom 30. Mai bis zum 4. Oktober 2026 eine Direktverbindung von Zürich in die Adriastadt Rimini.» – SBB News, 16. April 2026

Genau deshalb passt die Direktverbindung ab Zürich so gut zu einem Kurztrip nach Rimini. Laut SBB gibt es vom 30. Mai bis 4. Oktober 2026 eine Eurocity Direktverbindung von Zürich Hauptbahnhof an die Adriaküste. Der Zug fährt täglich um 10.33 Uhr in Zürich los und kommt um 18.23 Uhr in Rimini an.

Irgendwie hat es schon etwas Schönes: morgens noch in Zürich sein und am Abend bereits mit salziger Meeresluft durch italienische Gassen spazieren. Dazu kommt, dass die Reise laut SBB rund zehnmal weniger CO₂ verursacht als ein Flug – was sich für diese Art von Reise einfach passend für mich anfühlt.

travelbistro logoSBB-Reisetipp

Für die Reise nach Rimini gibt es gleich zwei attraktive Zugverbindungen ab Zürich, je nachdem, wie du unterwegs sein möchtest. Die tägliche Direktverbindung ist die entspannteste Variante: einsteigen in Zürich und ohne Umsteigen direkt bis an die Adriaküste fahren.

Wenn dir eine möglichst kurze Reisezeit wichtiger ist, bietet sich die Verbindung mit Zugwechsel in Mailand an. Dabei fährst du um 9.33 Uhr mit dem Eurocity ab Zürich nach Mailand und steigst dort auf den Frecciarossa nach Rimini um.

Ich persönlich würde den Direktzug wählen, einfach weil die Reise selbst schon Teil des Kurztrips wird. Die Verbindung mit Umsteigen in Mailand passt dafür perfekt, wenn du schneller ankommen möchtest und es dir nichts ausmacht, wenn du Zug wechseln musst. Schön ist, dass Rimini mit beiden Varianten plötzlich ganz nah an der Schweiz liegt.

48h in Rimini: Kultur, Kulinarik und Atmosphäre

Tiberius Brücke in Rimini

Die historische Tiberiusbrücke in Rimini verbindet seit fast 2’000 Jahren die Altstadt mit dem Borgo San Giuliano und zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Copyright: Adpic

Tag 1: Ankommen, Altstadt, Tempio Malatestiano

Nach der Ankunft am Bahnhof würde ich nicht lange warten. Koffer kurz im Hotel abstellen und dann direkt los in Richtung Altstadt. Genau das macht Rimini für einen Kurztrip so angenehm: Die Stadt ist kompakt, flach und vieles kannst du entspannt zu Fuss entdecken.

Mein erster Weg würde mich zum Tempio Malatestiano führen. Die Kathedrale gehört zu den wichtigsten Renaissance-Bauten Italiens, wirkt gleichzeitig aber irgendwie unperfekt, denn ihre Fassade blieb nie ganz vollendet. Und vielleicht bleibt sie gerade deshalb so im Kopf.

Von dort kannst du dich einfach treiben lassen: weiter zur Piazza Cavour, vorbei am Arco di Augusto bis hin zur berühmten Tiberiusbrücke. Besonders am späten Nachmittag entfaltet Rimini eine richtig schöne Stimmung. Das Licht wird golden, die Cafés füllen sich langsam, irgendwo klirren bereits die ersten Aperogläser. Und plötzlich merkst du, dass Rimini viel mehr ist als nur ein Badeort an der Adriaküste.

Abend: Vecchia Pescheria, Pasta und Apero draussen

Am ersten Abend gehört für mich zum Nachtessen ein Tisch draussen dazu. Rimini liegt in der Emilia-Romagna, und das schmeckt man: Pasta, Piadina, Fisch aus der Adria, regionale Weine. Bei der Auswahl der Restaurants achte ich gern darauf, wo Einheimische sitzen.

Für einen Apero mag ich die Vecchia Pescheria besonders. Rund um die alten Fischmarkthallen wird die Stadt am Abend lebendig.

travelbistro logoInsider-Tipp von Matteo Spiller, Manager mercato Italia SBB

Die Ponte di Tiberio wirkt am Abend besonders schön. Dort spürst du die lange Geschichte der Stadt, bevor du weiter Richtung Altstadt oder Borgo San Giuliano gehst.

Tag 2: San Giuliano, Fellini und Parco del Mare

Am zweiten Morgen würde ich früh losziehen – noch bevor die Altstadt richtig wach wird – und über die Tiberiusbrücke ins Borgo San Giuliano spazieren. Das ehemalige Fischerviertel gehört für mich zu den Orten, die Rimini besonders machen. Bunte Häuser, kleine Gassen, Wäsche zwischen den Fenstern und überall Murales, die an Federico Fellini erinnern.

„Geh ins Borgo San Giuliano und achte auf die Murales. Viele erinnern an Federico Fellini und machen das frühere Fischerviertel besonders stimmungsvoll.“ – Matteo Spiller, Manager mercato Italia SBB

Gerade morgens hat das Viertel eine unglaublich schöne Stimmung. Noch ruhig, fast ein bisschen verträumt und genau richtig, um einfach ohne Plan durch die Gassen zu schlendern.

Danach passt ein Besuch im Fellini Museum perfekt. Es verteilt sich auf mehrere Orte im Zentrum, darunter Castel Sismondo, der Palazzo del Fulgor und die Piazza Malatesta. Auch das historische Cinema Fulgor gehört dazu und wurde 2018 neu eröffnet. Selbst wenn man kein grosser Filmfan ist, spürt man hier schnell, wie stark Fellini bis heute mit Rimini verbunden ist.

Und irgendwann am Nachmittag ruft dann doch das Meer. Ich würde Richtung Parco del Mare laufen oder mir ein Velo nehmen und der Küste entlangfahren. Die Promenade fühlt sich hier nicht einfach wie der Weg zum Strand an, sondern wie ein eigener Lebensraum: Menschen auf Fahrrädern, Musik aus Bars, warme Meeresluft und dieses entspannte Feriengefühl, das plötzlich ganz von selbst auftaucht.

travelbistro logoInsider-Tipp von Linda Di Marino, Travel Magazin

Für einen Apero am Wasser passt die Darsena Sunset Bar beim Porto Turistico di Rimini. Dort gibt es Aperol Spritz, regionale Weine und feine Häppchen wie frittierten Fisch, Bruschette oder Piadine.

Rimini Rimini: was hinter dem bekannten Namen steckt

Belebte Strasse in Rimini mit Restaurants, mediterranen Häusern, Sitzplätzen im Freien und Abendstimmung nahe der Altstadt.

Laue Sommerabende, italienische Aperos und mediterrane Altstadtstimmung: In Rimini trifft entspanntes Dolce Vita auf charmante Gassen und lebendige Plätze. Copyright: Adpic

Wenn man „Rimini“ hört, denken viele zuerst an klassische Badeferien: lange Sandstrände, grosse Hotels, Nachtleben und volle Promenaden. Dieses Rimini gibt es natürlich und es gehört genauso zur Stadt wie die Sonne und das Meer.

Mich hat aber überrascht, wie viel mehr in dieser Stadt steckt.

Denn Rimini fühlt sich heute für mich weniger wie ein reiner Badeort an, sondern eher wie eine italienische Stadt am Meer. Genau das macht den Unterschied. Du startest den Tag in der Altstadt zwischen römischer Geschichte und kleinen Cafés, setzt dich irgendwo auf eine Piazza zum Apero und läufst später einfach noch ans Wasser.

Plötzlich wird der Strand nicht mehr zur Hauptattraktion, sondern fast zum schönen Extra eines ohnehin spannenden Städtetrips.

Genau diese Mischung macht Rimini besonders. Der Arco di Augusto wurde bereits 27 v. Chr. erbaut und gilt als ältester erhaltener römischer Triumphbogen Italiens. Dazu kommen die Tiberiusbrücke, der Tempio Malatestiano und die vielen Fellini-Orte in der Stadt. Gemeinsam entsteht eine kulturelle Dichte, die viele bei Rimini wahrscheinlich gar nicht erwarten würden.

travelbistro logoTravel-Magazin-Tipp für Familien und aktive Reisende

Für Familien passen das Riesenrad beim Porto Turistico, Fiabilandia und Italia in Miniatura perfekt für einen abwechslungsreichen Tag am Meer. Wer Rimini lieber aktiv entdeckt, kann Altstadt, Borgo San Giuliano, Parco del Mare und den Porto Turistico wunderbar entspannt mit dem Velo verbinden.

San Marino als Zusatzidee: Monte Titano über der Adriaküste

Beleuchtete Festung von San Marino auf dem Monte Titano bei Abenddämmerung mit mittelalterlichen Türmen und rosafarbenem Himmel.

Hoch über der Adriaküste thront die historische Festung von San Marino auf dem Monte Titano. Besonders in der Abendstimmung wirkt die kleine Republik fast wie eine mittelalterliche Filmkulisse. Copyright: Adpic

Wenn du etwas mehr Zeit hast, würde ich dir empfehlen, noch eine dritte Nacht anzuhängen und einen Abstecher nach San Marino zu machen. Die kleine Republik liegt nicht weit weg hinter der Küste und rund um den Monte Titano und fühlt sich ganz anders an als das lebendige Rimini.

Genau dieser Kontrast macht die Kombination so schön.

Am Morgen noch gemütlich am Meer entlang spazieren und ein paar Stunden später durch mittelalterliche Gassen laufen, vorbei an alten Türmen und Aussichtspunkten mit Blick bis zur Adriaküste. Besonders am späteren Nachmittag wirkt San Marino fast ein bisschen wie eine Filmkulisse.

Das historische Zentrum und der Monte Titano gehören seit 2008 zum UNESCO-Welterbe. Hier braucht man kein riesiges Sightseeing-Programm zu planen, dies ist einfach eher ein Ort zum Schlendern, Aussicht geniessen und einfach noch ein bisschen länger in Italien-Stimmung bleiben.

Travel Basics: Zürich HB, Rimini und zurück

Thema Empfehlung
Direktverbindung Saisonaler Direktzug von Zürich HB nach Rimini vom 30. Mai bis 4. Oktober 2026 gemäss aktuellem SBB-Fahrplan.
Fahrplan Zürich ab 10.33 Uhr, Rimini an 18.23 Uhr. Prüfe die aktuellen Infos vor der Buchung auf der SBB-Website oder in der App.
Alternative Mit Umsteigen in Mailand: Zürich ab 9.33 Uhr, Eurocity nach Mailand, danach weiter mit dem Frecciarossa nach Rimini.
Buchung Prüfe Preis, Verfügbarkeit, Klasse, Abfahrt und Rückreise frühzeitig – besonders während der Schweizer Ferienzeiten.
Vor Ort Hotels nahe Altstadt, Bahnhof oder Meer machen einen Kurztrip besonders unkompliziert.

travelbistro logoInsider-Tipp

Wenn du möglichst entspannt reisen möchtest, lohnt sich die Direktverbindung ab Zürich HB besonders. Wenn dir eine kürzere Reisezeit wichtiger ist, passt die Verbindung mit Umsteigen in Mailand auf den Frecciarossa besser.

Fazit Rimini entdecken

Rimini hat mich überrascht. Nicht als klassischer Badeort, sondern als Stadt, die man langsam entdeckt. Mit kleinen Gassen, römischer Geschichte, italienischen Aperos und diesem warmen Abendlicht, das plötzlich alles ein bisschen schöner wirken lässt.

Gerade diese Mischung macht den Kurztrip für mich so besonders. Du kannst morgens durch die Altstadt schlendern, mittags Pasta essen, am Nachmittag ans Meer gehen und den Abend irgendwo zwischen Piazza, Promenade und Aperitivo ausklingen lassen.

Genau darin liegt für mich auch der Reiz der neuen Direktverbindung ab Zürich HB: Rimini fühlt sich plötzlich ganz nah an. Einfach einsteigen, ankommen und ein paar Tage italienisches Lebensgefühl geniessen – mit Tempio Malatestiano, Borgo San Giuliano, Fellini-Momenten, Meerblick und ganz viel Dolce Vita.

 

Wettbewerb: Mit etwas Glück direkt nach Rimini in der 1. Klasse

Rimini selbst entdecken, durch die Altstadt schlendern, italienische Aperos geniessen und bequem mit dem Zug an die Adriaküste reisen? Genau das kannst du jetzt mit etwas Glück selbst erleben.

Wir verlosen nämlich ein Mal zwei 1. Klasse-Zugtickets von Zürich HB nach Rimini und zurück. Perfekt für einen spontanen Kurztrip ans Meer mit italienischem Lebensgefühl und ein paar entspannte Tage zwischen Altstadt, Pasta und Promenade.

travelbistro logoMitmachen ist ganz einfach

Klicke auf folgenden Link www.travelmagazin.ch/wettbewerb, fülle das Wettbewerbsformular aus und sichere dir deine Chance auf zwei 1. Klasse Tickets nach Rimini!  Wir wünschen viel Glück! Der Wettbewerb läuft bis am Sonntag, 30. Juni 2026 um 23 Uhr. Mit den Gewinnern nehmen wir im Anschluss schriftlich Kontakt auf.

FAQ Rimini entdecken - Häufigste Fragen & Antworten

Gibt es eine direkte Zugverbindung von Zürich nach Rimini?

Ja. 2026 fährt ein saisonaler Direktzug von Zürich HB nach Rimini. Die Verbindung ist vom 30. Mai bis 4. Oktober geplant, mit Abfahrt um 10.33 Uhr in Zürich und Ankunft um 18.23 Uhr in Rimini.

Lohnt sich Rimini auch für Kultur statt Strand?

Ja, sehr. Rimini bietet mit Tempio Malatestiano, Tiberiusbrücke, Arco di Augusto, Fellini Museum und Borgo San Giuliano viel Kultur auf engem Raum. Dazu kommen kurze Wege, gute Restaurants und eine Altstadt, die am Abend besonders lebendig wirkt. Genau das überrascht viele.

Was sollte ich in 48 Stunden in Rimini sehen?

Starte in der Altstadt mit Tempio Malatestiano, Piazza Cavour, Arco di Augusto und Tiberiusbrücke. Plane danach San Giuliano, das Fellini Museum und den Parco del Mare ein. Abends passen Vecchia Pescheria, Darsena Sunset Bar, Piadina und Pasta für echtes Rimini-Gefühl.

Wann ist die beste Reisezeit für Rimini?

Für Kultur, Kulinarik und entspannte Atmosphäre eignen sich Juni und September besonders gut. In der Zwischensaison hat es weniger Leute und ist auch weniger heiss. Prüfe Fahrplan, Angebote, Hotels und Verfügbarkeit frühzeitig, besonders während den Schweizer Ferienzeiten und an beliebten Event-Wochenenden.

#Über Autor

Sarah Allmayer

Marketingfachfrau, SEO-Expertin und Reisejournalistin – spezialisiert auf Roadtrips, Campervan-Reisen und Naturentdeckungen quer durch Europa und Afrika.

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