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UNESCO-Schätze auf einem Citytrip entdecken

Von prachtvollen Residenzen bis zu märchenhaften Burgen – viele der schönsten UNESCO-Welterbestätten Deutschlands liegen mitten in Städten oder lassen sich bequem bei einem Wochenendtrip entdecken. Fünf solche Reisetipps stellen wir vor.

Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin

Von Potsdam-Sanssouci über den Neuen Garten, Sacrow bis zur Pfaueninsel und Glienicke in Berlin: Die 2064 Hektar grosse Berlin-Potsdamer Parklandschaft gilt als herausragendes Beispiel architektonischer Schöpfungen und landschaftlicher Gestaltungen. 1990 wurde es von der UNESCO in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen. Die Anfänge der Parklandschaft gehen auf das Jahr 1745 zurück, als Friedrich der Grosse damit begann, das Schloss Sanssouci als seine Sommerresidenz zu erbauen. In den folgenden Jahrhunderten sorgten die bedeutendsten Baumeister und Gartenkünstler dafür, dass trotz unterschiedlicher Baustile ein grandioses, eigenständiges Gesamtkunstwerk entstand. Viele der Schlösser und Parks sind bequem mit S-Bahn oder Tram von den Innenstädten Potsdams und Berlins aus erreichbar.

Schloss Potsdam-Sanssouci, Unesco.

Foto: DZT, Jens Wegener

Wartburg

Seit bald 1000 Jahren zieht die Wartburg in Eisenach ehrfürchtige Blicke auf sich. Seit 1999 als UNESCO-Welterbe anerkannt, zählt die Anlage zu den am besten erhaltenen Burgen des deutschen Mittelalters. Besonders der aus dem 12. Jahrhundert stammende Palast mit seinem prachtvollen Festsaal gilt als Musterbeispiel und Kostbarkeit spätromanischer Baukunst. Die Wartburg war zudem ein Ort, an dem Geschichte geschrieben wurde: Hier übersetzte Martin Luther das Neue Testament. Wer die Wartburg besucht, sollte sich ausserdem das nahegelegene Wanderparadies Thüringer Wald auf keinen Fall entgehen lassen. Dort warten 1000 Kilometer Wege darauf, erwandert zu werden.

Schloss Wartburg, Eisenach, Unesco.

Foto: Thüringer Tourismus GmbH, Florian Trykowski

Würzburger Residenz und Hofgarten

Von 1720 bis 1744 errichtet und zwischen 1756 und 1780 um den Hofgarten ergänzt, gilt die Würzburger Residenz als stilreinste und zugleich aussergewöhnlichste aller deutschen Barockschlösser. Das Spiegelkabinett gilt vielen als das vollkommenste Raumkunstwerk des Rokokos. Verantwortlich für das immense Bauvorhaben war der Würzburger Hofarchitekt Balthasar Neumann. 2026 feiern die Würzburger Residenz und der Hofgarten bereits ihren 45. Geburtstag als UNESCO-Welterbe. Das Schloss Würzburg ist zudem Austragungsort des jährlich stattfindenden Mozartfestes. 2026 warten vom 29. Mai bis 28. Juni 2026 rund 90 Konzerte in der Würzburger Residenz, in den Schlossgärten, Kirchen, Weinkellern und Industriedenkmälern auf die Besucherinnen und Besucher. Die Residenz liegt nur rund 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt und lässt sich bestens in einen Städtetrip integrieren.

Die Würzburger Residenz, Unesco.

Foto: DZT, Florian Trykowski

travelbistro logoReiseempfehlungen

Reisetipp 1 Entdecke auf der Reise Erfurt und Weimar von Twerenbold Erfurt mit seiner historischen Altstadt, der Krämerbrücke und verwinkelten Gassen. In Weimar sowie auf der UNESCO-geschützten Wartburg tauchst du in Thüringens grosse Geschichte ein, ergänzt durch die Saalfelder Feengrotten und den Hohenwarte-Stausee.

Reisetipp 2 Auf der Wander-Flussreise von Imbach erlebst du traumhafte Landschaften entlang von Mosel, Rhein und Main, mit Weinbergen, Burgen, Schlössern und charmanten Städtchen. Zum Schluss wartet die UNESCO-Welterbe Residenz in Würzburg.

Residenzensemble Schwerin

Mehr als 38 Gebäude, Parks und Plätze – das Residenzensemble Schwerin ist eine bemerkenswerte Anlage. Zu ihr gehören Schloss-, Palais-, Sakral- und Kulturbauten, Verwaltungs- und Militärgebäude sowie Infrastruktur- und Beamtenwohnhäuser. Sie decken die architektonischen Epochen von der Neorenaissance über Neobarock, Neoklassizismus und Neugotik bis zum regionalen Johann-Albrecht-Stil ab. Das Residenzschloss gilt ausserdem als herausragender Schlossbau des Historismus. Seit 2024 steht das Residenzensemble Schwerin zu Recht auf der Liste der UNESCO. Das Schweriner Schloss ist heute Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und beheimatet ein Museum. Dieses zeigt unter anderem das Thronappartement mit Thronsaal, die Ahnengalerie und die Schlössergalerie. In Schwerin lohnt sich auch ein Besuch des Staatlichen Museums, das nach umfassenden Renovationsarbeiten seit Kurzem wieder geöffnet ist. Der Eintritt ist für die nächsten vier Jahre kostenlos.

Die Residenz Schwerin, Unesco.

Foto: DZT, Erik Gross

Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl

Brühl ist zwar keine grosse Stadt, verfügt aber mit den im Rokokostil erbauten Schlössern Augustusburg und Falkenlust gleich über zwei grandiose Bauwerke. Seit 1984 sind sie zusammen mit den barocken Gartenanlagen UNESCO-Welterbe. Bereits der Kölner Kurfürst und Erzbischof Clemens August fühlte sich in Brühl überaus wohl. Das Schloss Augustusburg, oft einfach Schloss Brühl genannt, zählte zu seiner Lieblingsresidenz. Die Bauarbeiten begannen 1725 und dauerten über 40 Jahre. In Gehdistanz zum Schloss Augustusburg steht in einem abgeschiedenen Wäldchen das Jagdschloss Falkenlust. Dieses gehört zu den kostbarsten Schöpfungen des deutschen Rokoko. Von hier aus ging der Erzbischof seiner Leidenschaft, der Falkenjagd, nach. Von Köln ist Brühl in weniger als 20 Minuten mit dem Zug erreichbar – perfekt als Tagesausflug im Rahmen eines Citytrips.

Schloss Augustusburg, Brühl, Unesco.

Foto: DZT, Florian Trykowski

Weitere UNESCO-Schätze entdecken

55 Welterbestätten zeugen in Deutschland vom Ideenreichtum vergangener Epochen und vom Bewusstsein der UNESCO, diese Schätze zu bewahren. Alle UNESCO-Welterbestätten in Deutschland finden sich unter welterbedeutschland.de.

Aufmacherbild: Potsdam – Potsdam Marketing und Service GmbH, André Stiebitz

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