Island Sehenswürdigkeiten – Meine 10 Highlights

Island fasziniert mit spektakulären Landschaften und kraftvoller Natur. Hier findest du meine Top 10 Sehenswürdigkeiten für deine Ferien in Island – mit persönlichen Tipps und Erfahrungen.

Island Sehenswürdigkeiten – Meine 10 Highlights

Warum Island so besonders ist

Island hat mich mit seiner rauen Schönheit und den kraftvollen Landschaften sofort begeistert. Die Sehenswürdigkeiten Islands sind mehr als Fotomotive – sie erzählen von uralten Gletschern, gewaltigen Vulkanausbrüchen und einer lebendigen Kultur.

Als Schweizerin schätze ich die Kombination aus ursprünglicher Natur und guter Infrastruktur. So kannst du dich auf spannende Abenteuer einlassen und gleichzeitig Komfort geniessen. Island bietet dir die einmalige Chance, Geologie und Geschichte hautnah zu erleben – eine Kombination, die ich kaum an einem anderen Ort so intensiv gespürt habe.

Von den mineralreichen Gewässern der Blauen Lagune bis zu den schwarzen Sandstränden im Süden – jede Sehenswürdigkeit erzählt ihre eigene Geschichte. Ich freue mich, dir diese Erlebnisse und Tipps weiterzugeben, damit du deine Islandferien mit Freude und Leichtigkeit gestalten kannst.

Svartifoss Wasserfall im Skaftafell-Nationalpark, umgeben von markanten Basaltsäulen und Felsen in Island

Die drei Hauptregionen Islands – Ein Überblick

Island lässt sich wunderbar in drei Hauptregionen unterteilen, die jede für sich mit einer faszinierenden Vielfalt an Sehenswürdigkeiten locken.

  • Süden: Hier findest du spektakuläre Wasserfälle und Gletscherlagunen. Highlights sind der berühmte Gullfoss Wasserfall, die Gletscherlagune Jökulsárlón mit ihren leuchtenden Eisbergen und die schwarzen Sandstrände rund um Vík. Mächtige Gletscher und tosende Wasserfälle prägen die Landschaft.
  • Norden: Die Region um Akureyri ist ein Paradies für Outdoor-Fans. Wandern, Skifahren oder Wale beobachten – hier ist alles möglich. Der Mývatn See mit seiner einzigartigen Vulkanlandschaft und die heissen Quellen laden zum Entdecken und Entspannen ein.
  • Westen: Die Westfjorde bieten eine raue Küstenlandschaft abseits der Touristenströme. Schroffe Klippen, abgelegene Buchten und kleine Fischerdörfer machen den Westen zu einem besonderen Erlebnis.

Jede Region hat ihre eigenen Highlights und macht deine Islandreise zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Top 10  – Island Sehenswürdigkeiten

1. Blaue Lagune – Entspannung in mineralreichem Wasser

Die Blaue Lagune ist ein Ort der Regeneration und eines der bekanntesten geothermischen Bäder Islands. Das warme, mineralreiche Wasser enthält Kieselsäure, Algen und Schwefel – eine Wohltat für Haut und Geist.

Mein erster Besuch war magisch: Umgeben von schwarzer Lava und dem rauen Wind fühlte ich mich in einer anderen Welt. Das milchig-türkise Wasser bildet einen faszinierenden Kontrast zur dunklen Umgebung. Besonders morgens, wenn der Dampf aufsteigt, herrscht eine märchenhafte Stimmung.

Neben dem Baden kannst du dir eine wohltuende Gesichtsmaske aus Silica gönnen oder in der Sauna und im Dampfbad entspannen. Da die Blaue Lagune oft schnell ausgebucht ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Online-Buchung. Von Keflavík aus erreichst du sie in rund 20 Minuten – bequem mit dem Mietwagen oder Shuttlebus.

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Besuche die Lagune frühmorgens oder spätabends, wenn es ruhiger ist und du die besondere Stimmung in entspannter Atmosphäre geniessen kannst – oft mit schönem Licht und weniger Besuchern.

2. Heisse Quellen – Natürliche Wellness in der Erde

Island ist ein Wellnessparadies dank zahlreicher heisser Quellen. Die geothermische Energie speist natürliche Pools, in denen du mitten in der Wildnis entspannen kannst.

Ein persönliches Highlight ist Hrunalaug, ein kleiner Naturpool abseits der Touristenpfade, umgeben von moosbedeckten Lavafeldern. Die Ruhe macht das Baden hier zu einem intimen Erlebnis. Die Secret Lagoon bei Flúðir verbindet natürliches Flair mit angenehmem Komfort. Das warme Wasser und die umliegenden Fumarolen schaffen eine mystische Atmosphäre.

Auch im Hochland findest du noch einige versteckte heisse Quellen, die ich besonders schön finde – oft völlig abgeschieden und mitten in der rauen Natur Islands gelegen. Gerade dort wird das Baden zu einem echten Erlebnis fernab der bekannten Spots.

Ich empfehle dir, immer Badesachen und ein kleines Handtuch im Rucksack zu haben. Viele Quellen sind frei zugänglich und laden zum spontanen Eintauchen ein.

3. Thingvellir Nationalpark – Geschichte und Natur vereint

Der Þingvellir Nationalpark ist ein Ort, an dem Geschichte und Geologie verschmelzen. Hier wurde 930 das erste isländische Parlament gegründet – ein Symbol für Gemeinschaft.

Geologisch besonders ist die sichtbare Spalte zwischen der nordamerikanischen und eurasischen Kontinentalplatte. Du kannst diese Bruchlinie zu Fuss durchqueren und die Kraft der Erde spüren. Die Landschaft mit klaren Seen, Wasserfällen und weiten Lavafeldern verändert ihre Farben je nach Jahreszeit – von sattem Grün bis zu tiefem Rot und Gold. Ich empfehle einen Spaziergang am frühen Morgen, wenn die Stille nur vom Vogelgezwitscher durchbrochen wird. Das Visitor Center bietet informative Ausstellungen zur Geschichte und Geologie.

Wanderweg durch die Almannagjá-Schlucht im Þingvellir-Nationalpark mit Felswänden und Besuchern

Im Þingvellir-Nationalpark wanderst du zwischen zwei Kontinentalplatten durch die beeindruckende Almannagjá-Schlucht. Copyright: Sarah Allmayer

4. Golden Circle – Die Rundreise der Klassiker

Die Golden Circle Tour führt dich zu drei der beeindruckendsten Naturwunder Islands: Þingvellir National Park, dem Geysir Strokkur Geyser und dem mächtigen Gullfoss Wasserfall.

Besonders faszinierend ist Strokkur: Alle paar Minuten schiesst eine Fontäne aus heissem Wasser in die Höhe – ein Moment, der jedes Mal aufs Neue begeistert.

Island ist insgesamt geprägt von aktiven Vulkanlandschaften und geothermalen Phänomenen, besonders im Haukadalur Valley. Genau diese Vielfalt macht den Golden Circle so besonders – du bekommst an nur einem Tag einen eindrücklichen Einblick in die ursprüngliche, kraftvolle Natur des Landes.

5. Gullfoss Wasserfall – Kraftvoller Sturz ins Tal

Der Gullfoss Wasserfall symbolisiert die rohe Kraft Islands. Das Wasser der Hvítá stürzt in zwei Stufen über rund 32 Meter in eine tiefe Schlucht – ein Anblick, der dich sofort in seinen Bann zieht. Bei Sonnenschein zeigt sich oft ein Regenbogen im Sprühnebel, fast wie aus dem Bilderbuch.

Ich erinnere mich noch gut an eine Wanderung entlang des oberen Pfades: Der Wind peitschte um die Ohren, das Rauschen des Wassers war allgegenwärtig – fast wie eine eigene Melodie der Natur. Von den verschiedenen Aussichtsplattformen hast du immer wieder neue, beeindruckende Perspektiven.

Die Wege sind gut ausgebaut und leicht begehbar, trotzdem lohnt es sich, bei Nässe besonders achtsam zu sein – es kann schnell rutschig werden.

«Gullfoss ist ein echtes Naturwunder, das die rohe Kraft Islands in voller Pracht zeigt.»

Sarah Allmayer

6. Mývatn See – Vulkanlandschaft und Vogelparadies

Der Mývatn-See im Norden Islands ist eine Landschaft voller Kontraste. Rund um das Wasser treffen bizarre Lavaformationen auf Pseudokrater und dampfende Schlammlöcher – eine Szenerie, die fast schon unwirklich wirkt.

Als Vogelbeobachterin hat mich dieser Ort besonders fasziniert. Über 80 Vogelarten sind hier zu Hause, darunter auch seltene Arten wie Zwergtaucher oder Prachttaucher. Frühmorgens mit dem Fernglas am Ufer zu stehen, während langsam Leben in die Landschaft kommt, gehört zu meinen schönsten Erinnerungen.

Die nahegelegenen Mývatn Naturbäder sind eine ruhigere und oft weniger überlaufene Alternative zur Blauen Lagune – perfekt, um nach einer Wanderung zu entspannen und die Eindrücke des Tages nachklingen zu lassen.

7. Gletscherlagune Jökulsárlón – Eisberge in leuchtenden Blautönen

Die Jökulsárlón Gletscherlagune hat etwas Magisches. Gewaltige Eisberge brechen vom Vatnajökull-Gletscher ab und treiben langsam durch die Lagune – in schimmernden Blau- und Weiss­tönen, die je nach Licht immer wieder anders wirken.

Was mich besonders fasziniert, ist diese ständig wechselnde Stimmung: Mal glitzern die Eisberge im Sonnenlicht, mal liegen sie ruhig und fast unwirklich im Nebel. Gleich in der Nähe wartet die Diamantbucht, wo kleine Eisstücke auf dem schwarzen Sandstrand liegen und im Licht funkeln – ein Ort, der seinem Namen wirklich gerecht wird.

Mit einer Bootstour kommst du den Eisbergen ganz nah, was das Erlebnis noch intensiver macht. Im Winter hast du zudem die Möglichkeit, an geführten Touren in Eishöhlen teilzunehmen – ein ganz besonderes Highlight.

Gerade für Schweizer ist diese Region beeindruckend, weil sie eine ganz andere Dimension von Weite zeigt. Die Strassen entlang der Südküste sind gut ausgebaut, sodass du die Gegend entspannt erkunden kannst.

Eisschollen in der Gletscherlagune Jökulsárlón in Island mit blauem Eis und grauem Himmel

In der Gletscherlagune Jökulsárlón treiben leuchtend blaue Eisberge langsam durch das Wasser. Copyright: Sarah Allmayer

8. Dettifoss – Europas mächtigster Wasserfall

Der Dettifoss ist mit 44 Metern Fallhöhe und 100 Metern Breite der mächtigste Wasserfall Europas. Die schiere Kraft des Wassers und das ohrenbetäubende Rauschen sind etwas, das man nicht nur sieht, sondern richtig spürt.

Die Wanderung dorthin führt durch eine karge, fast mondähnliche Landschaft, die die rohe Seite Islands eindrücklich zeigt. Die nördliche Zufahrt ist im Sommer gut befahrbar, im Winter sind Schneeketten oder geführte Touren empfehlenswert.

9. Reykjavík – Die lebendige Hauptstadt

Reykjavík verbindet auf ganz eigene Weise urbanes Leben mit dieser typischen isländischen Herzlichkeit. Die Hallgrímskirkja ragt dabei als Wahrzeichen über die Stadt hinaus – und der Blick von oben über die bunten Dächer bis zum Meer ist einfach beeindruckend.

Ich liebe es, durch die farbenfrohen Strassen zu schlendern, in kleine Boutiquen hineinzuschauen und hier und da lokale Spezialitäten zu probieren. Besonders angetan hat es mir das isländische Roggenbrot mit Butter und Lachs – simpel, aber unglaublich gut.

Auch die Street Art gehört für mich fest zu Reykjavík dazu. Überall findest du kreative Murals, die der Stadt ihren besonderen, lebendigen Charakter geben und zeigen, wie viel Kreativität hier steckt.

Island Sehenswürdigkeiten: Bunte Regenbogenstrasse in Reykjavík mit Cafés, Geschäften und Blick auf die Hallgrímskirkja im Hintergrund

Die bekannte Regenbogenstrasse in Reykjavík führt direkt zur Hallgrímskirkja und ist ein beliebter Treffpunkt in der Stadt. Copyright: Sarah Allmayer

10. Fjaðrárgljúfur – Die märchenhafte Schlucht

Die Schlucht Fjaðrárgljúfur ist für mich eines dieser versteckten Juwelen im Süden Islands. Über mehr als zwei Kilometer schlängelt sich der Fluss Fjaðrá durch eine tief eingeschnittene, moosbedeckte Schlucht mit steilen Felswänden – fast wie aus einer anderen Welt.

Ich erinnere mich an einen sonnigen Morgen, als ich ganz in Ruhe am Rand entlanggewandert bin. Es war erstaunlich still, nur das leise Plätschern des Wassers aus der Tiefe war zu hören – genau diese Ruhe macht den Ort so besonders.

Die Aussichtspunkte entlang des Weges eröffnen immer wieder neue, spektakuläre Perspektiven und sind perfekt für Fotos. Der Pfad ist gut angelegt, trotzdem solltest du auf festes Schuhwerk und etwas Trittsicherheit achten.

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Alle genannten Tipps sind übrigens so gewählt, dass du sie auch ohne 4×4-Fahrzeug problemlos erreichen kannst – ideal also für eine entspannte Reise auf den gut ausgebauten Hauptstrassen Islands.

Reisen entlang der Ringstrasse – Islands Highlights auf einen Roadtrip erleben

Ein Roadtrip entlang der Ringstrasse (Hringvegur) ist für viele Islandreisende das ultimative Abenteuer. Die Route umrundet die Insel auf über 1’300 Kilometern und verbindet viele bekannte Sehenswürdigkeiten.

Hinter jeder Kurve wartet eine neue, faszinierende Landschaft – von Lavafeldern über mächtige Gletscher bis zu tosenden Wasserfällen. Highlights sind der Goldene Kreis, die Gletscherlagune Jökulsárlón, die Wasserfälle Seljalandsfoss und Skógafoss, die schwarzen Strände bei Vík und die Fjorde im Osten. Für einen entspannten Roadtrip empfehle ich mindestens 7 bis 10 Tage. So kannst du die Vielfalt geniessen, spontane Stopps einlegen und abseits der Hauptstrasse Geheimtipps entdecken.

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Übernachte in kleinen, abgelegenen Dörfern und tauche in die authentische isländische Lebensweise ein – hier erlebst du echte Gastfreundschaft, persönliche Begegnungen und eine ganz besondere Ruhe abseits der grossen Touristenströme.

Reisetipps für Island Ferien

Island belohnt gut vorbereitete Reisende. Hier meine wichtigsten Tipps:

  • Beste Reisezeit: Mitte Mai bis Mitte September für die meisten Sehenswürdigkeiten. Für Nordlichtbeobachtungen sind Ende August bis April spannend, das Wetter ist dann allerdings anspruchsvoller.
  • Mietwagen: Für Reisende ohne eigenes Fahrzeug empfehle ich einen robusten 4×4-Geländewagen, besonders für abgelegene Regionen und Hochlandpisten. Achte auf umfassenden Versicherungsschutz.
  • Unterkunft: Früh buchen, besonders in der Hauptsaison. Island bietet Gästehäuser, Campingplätze, Hotels und familiär geführte Unterkünfte.
  • Verpflegung: Island ist preisintensiv. Supermärkte wie Bonus oder Krónan sind gute Einkaufsmöglichkeiten. Probiere isländische Spezialitäten wie Skyr und geräucherten Lachs.
  • Outdoor-Kleidung: Wind- und wasserdichte Jacken und Hosen sind Pflicht. Zwiebelschichten halten warm und flexibel. Hut und Handschuhe gehören ins Gepäck.

Oranger Leuchtturm auf einer kleinen Felseninsel vor der Küste Islands mit Bergen im Hintergrund

Ein markanter Leuchtturm auf einer kleinen Insel vor Islands Küste, umgeben von rauer See und weiter Landschaft. Copyright: Sarah Allmayer

Packliste: Das solltest du mitnehmen

  • Robuste Wanderschuhe, wasserdicht und gut eingelaufen
  • Wind- und wasserdichte Jacke und Hose
  • Warme Zwiebelschichten (Merino, Fleece, Pullover)
  • Badesachen für heisse Quellen
  • Kamera mit ausreichend Speicher
  • Adapter (europäischer Stecker passt, USB-Adapter empfohlen)
  • Sonnenbrille und Sonnenschutz
  • Tagesrucksack mit Trinkflasche, Snacks und Wetterschutz
  • Offline-Karten oder Reiseführer
  • Persönliche Medikamente und Erste-Hilfe-Set

Mietwagen und Anreise – So kommst du am besten herum

Die Anreise aus der Schweiz ist unkompliziert. Direktflüge ab Zürich bringen dich in etwa 3,5 bis 4 Stunden nach Reykjavík, mit regelmässigen Verbindungen von Icelandair sowie saisonalen Direktflügen der Edelweiss Air. Ergänzend bietet der Nordland-Spezialist Kontiki exklusive Direktflüge von Zürich nach Akureyri im Norden Islands an (vom 31. Januar bis 07. März 2027) – ideal, wenn du deine Rundreise gleich im weniger besuchten Norden starten möchtest. 

Alternativ kannst du auch mit deinem eigenen Fahrzeug anreisen: Von Hirtshals in Dänemark fährt eine Fähre nach Island – ideal, wenn du dein eigenes Setup dabeihaben möchtest und flexibel unterwegs sein willst.

Vor Ort empfehle ich einen Mietwagen. Die Ringstrasse (Route 1) verbindet die meisten Sehenswürdigkeiten und ist gut ausgebaut. Für abgelegenere Regionen oder Hochlandpisten brauchst du jedoch ein Allradfahrzeug. Die Mietwagenpreise sind höher als in Kontinentaleuropa, deshalb lohnt es sich, genau auf die Versicherungen zu achten – besonders für Unterboden, Reifen und Windschutzscheibe.

Zwei Geländewagen fahren durch das isländische Hochland mit Bergen, Flussläufen und weiter Landschaft

Unterwegs im isländischen Hochland: Mit dem 4×4 durch beeindruckende Landschaften abseits der Hauptstrassen. Copyright: Sarah Allmayer

Outdoor Aktivitäten und Naturerlebnisse

Island bietet für alle Aktivitätslevel das Richtige:

  • Laugavegur-Wanderweg: 4-6 Tage Trek durch bunte Rhyolithberge, heisse Quellen und schwarze Sandwüsten. Für gut vorbereitete Schweizer eine der eindrücklichsten Wanderungen Europas.
  • Walbeobachtung: In Húsavík kannst du bis zu 23 Walarten sehen, darunter Blau- und Buckelwale. Touren auf kleinen Booten ermöglichen eine intime Erfahrung.
  • Gletscherwanderungen: Geführte Touren auf Vatnajökull und anderen Gletschern bieten Sicherheit und faszinierende Einblicke.
  • Reiten: Islandpferde sind robust und freundlich. Reitausflüge zeigen die Natur aus einer neuen Perspektive.
  • Eishöhlen-Expeditionen: Im Winter kannst du mit Guides faszinierende Eishöhlen entdecken.

Walflosse eines Wals, der vor der Küste Islands ins Meer abtaucht, mit Bergen im Hintergrund

Ein besonderer Moment beim Whale Watching: Die Flosse eines Wals verschwindet vor der Küste Islands im Meer. Copyright: Sarah Allmayer

Die Küche Islands – Kulinarische Entdeckungen für Geniesser

Island überrascht dich kulinarisch oft genau dann, wenn du es nicht erwartest. Frischer Fisch spielt dabei die Hauptrolle – besonders Lachs und Kabeljau, oft direkt aus den umliegenden Gewässern auf den Teller. In Reykjavík findest du viele kleine Restaurants, die mit regionalen Zutaten kreativ kochen und dabei Tradition und Moderne verbinden.

Wenn du neugierig bist, kannst du dich auch an Hákarl wagen – fermentierter Hai, definitiv nichts Alltägliches. Etwas zugänglicher, aber genauso typisch sind cremiger Skyr, zartes Lammfleisch und wärmende Suppen, die gerade nach einem langen Tag draussen richtig gut tun.

Besonders schön wird es, wenn du hinter die Kulissen schaust: Auf kleinen Bauernhöfen oder bei Fischereibetrieben bekommst du ein Gefühl dafür, woher die Produkte kommen – und kannst sie oft direkt vor Ort probieren. Und irgendwo auf deiner Reise wirst du ganz sicher in einem kleinen Café landen, das dich mit hausgemachten Süssigkeiten und richtig gutem Kaffee überrascht.

Sicherheit in Island – Tipps für eine sorgenfreie Reise

Die Landschaft wirkt oft ruhig und sicher – genau das macht das Reisen dort so besonders. Trotzdem lohnt es sich, gut vorbereitet zu sein. Das Wetter kann innerhalb kurzer Zeit umschlagen, und auch Strassen werden je nach Bedingungen spontan gesperrt.

Hab deshalb immer ein kleines Erste-Hilfe-Set dabei, halte dein Handy geladen und speichere dir wichtige Notrufnummern ab. Es ist auch sinnvoll, jemandem kurz zu sagen, wohin du unterwegs bist – gerade, wenn du abgelegenere Orte erkundest. Und so verlockend es manchmal ist: Bleib möglichst auf den markierten Wegen.

Mit ein bisschen Vorbereitung kannst du die Reise ganz entspannt geniessen – und dich voll auf das konzentrieren, was sie so besonders macht: die Natur, die Ruhe und dieses Gefühl von Weite.

Fazit: Island – Das wunder der Natur

Kaum ein Reiseziel vereint so viele Gegensätze auf so engem Raum – genau das macht den Reiz aus. Zwischen Gletschern, Vulkanen und endlosen Landschaften fühlt sich jeder Ort ein bisschen anders an, und genau darin liegt die Magie.

Nimm dir bewusst Zeit, lass den Plan auch mal los und bleib stehen, wenn dich ein Ort einfängt. Es sind oft diese ruhigen Momente in der Natur, die am meisten in Erinnerung bleiben. So wird die Reise nicht nur abwechslungsreich, sondern wirklich einzigartig.

Quellenangaben

FAQ Islands Sehenswürdigkeiten - Häufigste Fragen & Antworten

Welche sind die Top Sehenswürdigkeiten in Island?

Die Blaue Lagune, der Golden Circle mit Gullfoss und Thingvellir, der Mývatn-See, die Gletscherlagune Jökulsárlón und Reykjavík zählen zu den wichtigsten Highlights. Auch Wasserfälle, schwarze Strände und beeindruckende Landschaften machen die Reise abwechslungsreich und unvergesslich.

Wann ist die beste Reisezeit für Island?

Zwischen Mitte Mai und Mitte September sind die Strassen in der Regel gut befahrbar und ideal für Rundreisen. Möchtest du Nordlichter sehen, bieten sich die Monate von Ende August bis April an – mit etwas Glück tanzen sie direkt über dir.

Sind heisse Quellen überall zugänglich?

Viele heisse Quellen kannst du ganz unkompliziert und kostenlos besuchen – oft mitten in der Natur. Beliebte Orte wie die Blaue Lagune solltest du hingegen frühzeitig buchen, da sie schnell ausgebucht sind. Besonders schön sind die kleinen Naturpools abseits der Hauptstrassen, die du manchmal ganz zufällig entdeckst.

Gibt es geführte Touren für Outdoor-Aktivitäten?

Ja, vor allem bei Gletscherwanderungen, Walbeobachtungen oder beim Besuch von Eishöhlen lohnt sich eine geführte Tour. Du bist sicher unterwegs, erhältst spannende Einblicke – und erlebst Orte, die du alleine oft gar nicht erreichen würdest.

#Über Autor

Sarah Allmayer

Marketingfachfrau, SEO-Expertin und Reisejournalistin – spezialisiert auf Roadtrips, Campervan-Reisen und Naturentdeckungen quer durch Europa und Afrika.

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