Dänemark von seiner schönsten Seite erleben

Dänemark begeistert mit Wikingerburgen, Inselwelten, Sandstränden und eindrucksvoller Natur. Abseits von Kopenhagen wartet ein vielseitiges Reiseland mit angenehmen Sommertemperaturen – perfekt für alle, die eine Coolcation geniessen möchten.

Auf den Spuren der Wikinger

Dänemark ist bis heute von der Kultur der Wikinger geprägt. Im ganzen Land kann man sich auf die Spuren der sagenumwobenen Nordmänner begeben. Ein Höhepunkt ist die Wikingerburg Trelleborg bei Slagelse. Die Ringburg mit einem Durchmesser von 134 Metern gehört zu den besterhaltenen Anlagen ihrer Art. Im Sommer erwacht sie beim traditionellen Wikingermarkt zum Leben.

Ebenfalls spannend ist ein Ausflug zum Wikingerhafen von Bork am Ringkøbing Fjord. Rekonstruierte Langhäuser und Wikingerschiffe vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Alltag der Nordmänner. Die Bewohner des Dorfes gehen in historischen Gewändern ihrem Handwerk nach und bereiten sich auf die nächste Wikingerexpedition vor. Bork Vikingerhaven

Sujet Dänemarkfahnen.

Foto: adpic

Kopenhagen verbindet Design, Genuss und Lebensfreude

Kopenhagen verbindet hochstehende Gastronomie, modernes Design und höchste Lebensqualität. Kein Wunder wird die dänische Hauptstadt regelmässig zu den lebenswertesten Städten der Welt gezählt. Gerade Food-Liebhaber kommen voll auf ihre Kosten. Von Street Food bis zur Sterneküche ist alles vertreten. Dazu gesellen sich kreative Cocktailbars und eine lebendige Craftbier-Szene.

Top-3 Must-Sees

Nyhavn: Der historische Hafen mit seinen farbenfrohen Giebelhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert lädt zum Verweilen ein und ist der ideale Ausgangspunkt für eine Kanalrundfahrt.

Die Kleine Meerjungfrau: Das weltberühmte Wahrzeichen an der Langelinie-Promenade wurde vom Märchen Hans Christian Andersens inspiriert.

Die königlichen Schlösser: Schloss Amalienborg, Schloss Rosenborg und Schloss Christiansborg erzählen die Geschichte der dänischen Monarchie.

Aussicht auf Kopenhagen.

Foto: adpic

Odense, Dänemarks charmante Kulturstadt

Nicht nur Kopenhagen lohnt einen Besuch. Auch Odense auf der Insel Fünen begeistert mit historischem Charme. Die romantische Stadt bietet zahlreiche Museen und ist Bischofssitz sowie Universitätsstadt. Von 1654 bis 1658 war Odense sogar Hauptstadt Dänemarks.

Unbedingt ansehen

H.C. Andersens Hus: Das spektakuläre Museum beim Geburtshaus des berühmten Märchendichters.

Munkemose-Park: Eine grüne Oase mitten in der Stadt mit Bootsfahrten auf der Odense Å.

Sankt Knuds Kirke: Der gotische Dom aus dem 13. Jahrhundert beherbergt die Gebeine von König Knut dem Heiligen.

Aussicht auf Odense, Dänemark.

Foto: adpic

Jütland überrascht mit kilometerlangen Sandstränden

Ja, auch Badeferien gehören zu Dänemark. Besonders rund um Skagen am nördlichsten Zipfel Jütlands erstrecken sich kilometerlange Sandstrände, an denen man oft noch ein ruhiges Plätzchen findet. Im Hochsommer erreicht das Meer angenehme 20 bis 21 Grad. Dank der guten Windverhältnisse sind die Strände zudem bei Surfern und Tauchern beliebt. Die Region lässt sich hervorragend mit dem Velo erkunden. Jütland in Dänemark

Leuchtturm in Skagen in Dänemark

Foto: adpic

Die Inselwelt zeigt Dänemarks schönste Seite

Zu Dänemark gehören mehr als 1’400 Inseln, von denen rund 74 bewohnt sind. Sie verteilen sich zwischen Nordsee und Ostsee und könnten unterschiedlicher kaum sein.

Zu den beliebtesten Ferieninseln zählt Bornholm mit seinen Granitklippen und Sandstränden. Møn begeistert mit den imposanten weissen Kreidefelsen von Møns Klint. Im Südfünischen Inselmeer stehen Ærø mit seiner typischen Hygge-Atmosphäre und Langeland mit wilden Pferden und malerischen Fischerdörfern für entschleunigte Ferien.

An der Nordsee locken Rømø mit einem der breitesten Sandstrände Europas und Fanø mit historischen Reetdachhäusern sowie guten Chancen, Bernstein oder Seehunde zu entdecken. Naturfreunde zieht es auf Samsø, die grüne Energieinsel mit ihren Velowegen, oder auf die abgelegene Insel Anholt mit ihrer einzigartigen Dünenlandschaft.

Robben auf der Insel Fano in Dänemark

Foto: adpic

Camping gehört in Dänemark einfach dazu

Mit über 7’400 Kilometern Küstenlinie und rund 500 Campingplätzen zählt Dänemark zu den beliebtesten Campingländern Europas. Die Plätze sind für ihren hohen Standard, ihre Sauberkeit und die typisch dänische Gemütlichkeit bekannt. Wichtig zu wissen: Anders als in vielen anderen skandinavischen Ländern gilt in Dänemark nicht das Jedermannsrecht. Wildcampen mit Wohnmobil oder Auto ist verboten. In rund 275 staatlichen Wäldern darf jedoch nach der sogenannten 1-2-3-Regel gezeltet werden: maximal eine Nacht, höchstens zwei Zelte nebeneinander und maximal drei Personen pro Zelt. Tipp: Über das dänische Amt für Naturverwaltung (Naturstyrelsen) lassen sich einfache und günstige Naturlagerplätze mit Sheltern finden. Das Dänische Amt für Naturverwaltung; Übersicht Campingplätze in Dänemark

Camping in Dänemark.

Foto: shutterstock

Dänemark mit dem Fahrrad entdecken

Der dänische Ostseeradweg ist 820 Kilometer lang und verbindet spektakuläre Küstenlandschaften mit idyllischen Dörfern, historischen Städten und dem Meer als ständigem Begleiter. Die Route ist in 14 Etappen unterteilt und eignet sich sowohl für Genussradler als auch für sportliche Velofahrer. Meist führt sie über asphaltierte Velowege und ruhige Landstrassen. Die beste Reisezeit liegt zwischen Mai und September. Da der dänische Sommer Sonne, Wind und Regen bereithält, gehört wetterfeste Kleidung immer ins Gepäck. Nationalen Fahrradrouten in Dänemark

Dänemarks Nationalparks

Gleich fünf Nationalparks schützen einige der schönsten Landschaften des Landes. Der Nationalpark Wattenmeer (Vadehavet) gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und beeindruckt mit riesigen Vogelkolonien, Gezeitenlandschaften und Robbenbänken. Der Nationalpark Thy begeistert mit wilden Dünen, ausgedehnten Heideflächen und Seen. Im Nationalpark Mols Bjerge prägen eiszeitliche Moränenhügel, Buchenwälder und kinderfreundliche Strände die Landschaft. Der Nationalpark Skjoldungernes Land verbindet Fjorde, Wälder und Wikingergeschichte, während der Nationalpark Kongernes Nordsjælland mit historischen Königswäldern, dem Esrumsee und dem UNESCO-Welterbe Schloss Kronborg lockt. Die Nationalparks in Dänemark

Mols Bjerge in Dänemark

Foto: adpic

Travel Basics

Hinkommen Dänemark ist von der Schweiz bequem mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto erreichbar. Ab Zürich bestehen mehrmals täglich Direktflüge nach Kopenhagen mit Swiss und SAS. Wer mit dem Zug reist, gelangt über Hamburg in rund zwölf Stunden in die dänische Hauptstadt. Mit dem Auto führt die Route über Deutschland nach Jütland oder über die Öresundbrücke zwischen Schweden und Dänemark. Innerhalb des Landes verbinden Brücken und Fähren die wichtigsten Inseln.

Reinkommen Für Schweizer Staatsangehörige genügt eine gültige Identitätskarte oder ein Reisepass. Dänemark gehört zum Schengen-Raum.

Rumkommen Das Strassennetz ist hervorragend ausgebaut. Zwischen den Inseln verkehren Brücken und Fähren. Das Bahnnetz verbindet die grösseren Städte zuverlässig. Dänemark zählt zudem zu den fahrradfreundlichsten Ländern Europas.

Beste Reisezeit Mai bis September. Wer lange Tage und angenehme Temperaturen schätzt, reist zwischen Juni und August. Für Velotouren eignen sich auch der Frühling und der Frühherbst hervorragend.

Gut zu wissen Dänemark zählt zu den sichersten Reiseländern Europas. Wildcampen ist nicht erlaubt, dafür gibt es ein dichtes Netz an Camping- und Naturlagerplätzen. Das Wetter kann auch im Sommer rasch wechseln, wind- und regenfeste Kleidung gehört deshalb ins Gepäck.

Weitere Informationen: VisitDenmark

#Über Autor

Simone Wasserfallen

Kommunikationsexpertin mit 25 Jahren Erfahrung im Tourismus und Mitgründerin von TravelMagazin – liebt Offroad-Abenteuer im Pick-up und die Wildnis fernab der Touristenpfade.

#Das könnte Sie auch interessieren