Das sind die Reisetrends 2026
Ab in den kühlen Norden, statt im Sommer im Süden zu schwitzen, dort arbeiten, wo andere Ferien machen, oder während eines Trips gleich mehrere Städte besuchen: Wir stellen 7 Reisetrends für das Jahr 2026 vor.
Ab in den kühlen Norden, statt im Sommer im Süden zu schwitzen, dort arbeiten, wo andere Ferien machen, oder während eines Trips gleich mehrere Städte besuchen: Wir stellen 7 Reisetrends für das Jahr 2026 vor.
Ferien mit viel Sonne und 40 Grad? Für viele klingt das inzwischen weniger nach Erholung als nach Hitzestress. Der Klimawandel beeinflusst die Reisepläne spürbar. Die Lösung: Coolcation. Dabei handelt es sich um einen Trend, bei dem Reisende bewusst die südlichen, heissen Länder durch kühlere Regionen im Norden ersetzen. So heisst es im Sommer plötzlich Island statt Italien oder Schweden statt Spanien. Im Vordergrund stehen dann etwa Wandern oder Kajakfahren, und nicht Sonnenbaden am Strand.
Tipp: Schweden, Finnland, Norwegen oder Dänemark eignen sich bestens für eine Coolcation. Buchbar sind die Destinationen unter anderem bei Kontiki Reisen.

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Remote-Arbeit bleibt auch 2026 ein Thema – und mit ihr der Trend zur Workation. Der Begriff setzt sich aus den Worten Work (Arbeit) und Vacation (Ferien) zusammen. Konkret heisst das: dort arbeiten, wo andere Ferien machen. Die schönen Seiten des Trends sind vielfältig. Wer den Laptop am Meer aufklappt, beginnt den Tag mit einer sanften Brise, führt Meetings mit den Füssen im Sand und beendet den Arbeitstag beim Sonnenuntergang. Oder warum das Büro nicht in eine pulsierende Metropole verlegen? So oder so: Workation verbindet Produktivität mit Tapetenwechsel und inspiriert dazu, Arbeit und Erholung neu zu denken.
Tipp: Das Workation-Ziel ergibt sich in der Regel aus den persönlichen Vorlieben. Trotzdem sollte man unbedingt einen Standort mit guter Internetverbindung und einer stabilen Infrastruktur wählen. Konkrete Angebote für Workation-Aufenthalte in der Schweiz bietet Aldi Suisse Tours an.

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Warum in den Ferien nur einen Ort besuchen, wenn es auch mehrere sein können? Genau darauf beruht der Trend Multistop-Holidays. Der Vorteil: Mit dieser Reiseform lassen sich verschiedene Destinationen und Erlebnisse miteinander kombinieren – vom Stadtbummel über Kultur bis zum Strandtag. Besonders nahe beieinanderliegende Citys – wie etwa Malaga, Granada und Sevilla in Andalusien – eignen sich bestens für Multistop-Holidays.
Tipp: Auch in Italien oder Deutschland lassen sich dank guter Zugverbindungen mehrere Städte miteinander verbinden. Zum Beispiel mit fertig geschnürten Städtekombinationen von railtour oder individuell geplanten Routen wie Mailand und Turin oder Berlin und Hamburg.

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Auszeit im Grünen, mit dem eigenen Tempo unterwegs und das Hotelzimmer immer dabei: Das ist bei Wohnmobil-Ferien möglich. Dementsprechend liegt diese Reiseform auch 2026 im Trend. Unterwegs wartet die beinahe grenzenlose Freiheit. Schliesslich lassen sich jederzeit spontane Stopps einbauen und jeder Kilometer der Reiseroute kann ganz auf die eigenen Bedürfnisse und Interessen angepasst werden.
Tipp: Reisen mit dem Wohnmobil lassen sich beispielsweise über das Cruise & Ferry Center buchen – mit passenden Fährverbindungen, Routenvorschlägen und praktischen Tipps für unterwegs.

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Ferien mit der ganzen Familie, also auch mit den Grosseltern, erfreuen sich einer immer grösseren Beliebtheit. Die Vorteile von Mehrgenerationen-Reisen sprechen für sich. So ist während der Ferien unter anderem eine gemeinsame Kinderbetreuung möglich. Dabei springen die Grosseltern für die Eltern ein. Das bedeutet mehr Freiraum für Erholung oder Paarzeit. Ein weiterer Pluspunkt: die Finanzen. Durch das Teilen der Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Transport lassen sich die Gesamtreisekosten senken. Nicht zu vergessen ist die Qualitätszeit mit der ganzen Familie.
Tipp: Insbesondere Kreuzfahrten eignen sich bestens für Mehrgenerationen-Reisen. Zum Beispiel MSC Cruises bietet familienfreundliche Schiffe mit grosszügigen Kabinen, vielseitigen Kinder- und Teenie-Clubs, Unterhaltung für alle Generationen sowie speziellen Tarifen an, bei denen Kinder oft stark vergünstigt oder sogar kostenlos reisen.

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Hoch hinaus lautet das Motto 2026. Laut Skyscanner, einer Online-Suchmaschine für Flug- und Hotelbuchung sowie Autovermietung, stieg die Nachfrage nach Unterkünften mit «Zimmer mit Bergblick» weltweit um 103 Prozent. Weiter offenbart die Umfrage, dass rund 73 Prozent der Reisenden für das Jahr 2026 Ferien in den Bergen planen oder erwägen. Die Gründe liegen auf der Hand: Es warten frische Luft, ein kühleres Klima, malerische Wanderungen und Seen sowie abgelegene Rückzugsorte.
Tipp: In der Schweiz gibt es gleich mehrere Spezialisten für weltweite Wanderferien. Dazu gehören etwa Baumeler Reisen, Eurotrek oder Imbach Reisen.

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Ein weiterer Trend 2026 nennt sich Romantasy-Ferien. Dabei lassen sich Reisende von fiktiven Welten aus beliebten Genres wie Romantasy inspirieren. So geht es zu verwunschenen Schlössern, mystischen Wäldern und mittelalterlichen Banketten. Gemäss einer Umfrage der Buchungsplattform Booking.com haben 56 Prozent der Reisenden aus Deutschland Interesse an Destinationen, die im Zusammenhang mit dem Romantasy-Genre stehen. 30 Prozent wären in den Ferien offen für Rollenspiel-Erlebnisse, die auf Lieblings-Fantasy-Werken basieren.
Tipp: Länder wie Schottland oder Irland mit ihren rauen Landschaften sowie Burgen können typische Schauplätze für Fantasy-Geschichten sein. Reiseprogramme für beide Länder hat zum Beispiel Rolf Meier Reisen.

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