Wanderungen für die Bucketlist
Schweisstreibend und steil, gemütlich und mit weniger Höhenmetern oder etwas dazwischen: Wer den Drang verspürt, die Wanderschuhe zu schnüren, ist auf diesen Touren genau richtig.
El Chaltén im argentinischen Patagonien ist zum einen die nationale Hauptstadt des Trekkings und zum anderen mit der «Fitz Roy Tour» Ausgangspunkt zu einer über die Landesgrenzen hinaus bekannten Wanderung. Ziel dieser mittel bis schweren Tagestour ist die Laguna de los Tres, die zu Füssen des grandiosen und über 3400 Meter hohen Cerro Fitz Roy liegt. Eines vorweg: Bei der über 20 Kilometer langen Tour im nördlichen Teil des Nationalparks Los Glaciares kommt man ganz schön ins Schwitzen. Dabei beginnt das Abenteuer mit einem gemütlichen Aufstieg gleich nach dem Ende der Hauptstrasse in El Chaltén. Bereits hier warten die ersten schönen Aussichten auf das Tal. Auf dem Hinweg empfiehlt es sich, bei der ersten Abzweigung den Weg zum Aussichtspunkt «Mirador del Fitz Roy» einzuschlagen, bei dem sich das imposante Bergmassiv erstmals in voller Pracht zeigt. Danach läuft man mehrere Kilometer praktisch geradeaus durch Wälder und über offene Flächen. Die wirkliche Herausforderung kommt zum Schluss: Rund 500 Höhenmeter geht es über Felsbrocken und unwegsames Gelände gefühlt senkrecht hinauf. Oben angekommen entschädigt das grandiose Panorama aber mehrfach für alle Anstrengungen. Für den Hin- und Rückweg muss man je nach Fitnesslevel zwischen acht bis zehn Stunden einrechnen. Da die Tour sehr beliebt ist, empfiehlt es sich, so früh wie möglich zu starten.
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Wandern in Sri Lanka? Klar – etwa im Horton-Plains-Nationalpark im Distrikt Nuwara Eliya. Dort wartet eine rund neun Kilometer lange Tour, die gleich drei Highlights der Region miteinander verbindet: «Little World’s End», «World’s End» und zum Schluss die Baker’s-Wasserfälle. Die Landschaft auf der Hochebene der Horton Plains erinnert dabei an die Hügel der schottischen Highlands. Für die gesamte, nicht allzu strenge Wanderung sollte man gut drei Stunden Zeit einrechnen. Besonders imposant auf der Tour ist «World’s End». Denn hier fallen die Felswände praktisch aus dem Nichts plötzlich rund 880 Meter hinab ins Tal – vom «Little World’s End» aus sind es «nur» gut 270 Meter. Und natürlich gibt es ganz oben eine noch fantastischere Aussicht über Sri Lanka und das imposante Bergmassiv. Übrigens: Früh dran sein lohnt sich, denn ab etwa 10 Uhr ziehen oftmals Wolken auf.
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Griechenland ist mehr als nur Sonne, Strand und Meer. Hier lässt es sich nämlich auch wunderbar wandern. Zum Beispiel in Form einer Besteigung des 2453 Meter hohen Pachnes, des höchsten Gipfels der Lefka Ori, der Weissen Berge auf der griechischen Insel Kreta. Spektakulär ist bereits die Anfahrt zum Ausgangspunkt der Tour auf rund 2000 Metern. Auf einer anspruchsvollen Schotterpiste, die nur für geübte Fahrerinnen und Fahrer geeignet ist, geht es von Anopoli mit dem 4×4-Geländewagen nach oben. Hat man diese erste Hürde geschafft, wartet auf dem Weg zum Gipfel eine Landschaft wie von einer anderen Welt. Ein bisschen fühlt man sich hier in dieser einzigartigen Hochwüste wie auf dem Mond. Die Wanderzeit beträgt rund viereinhalb Stunden.
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Grün, grüner, Azoren. Bei so viel üppiger Natur gibt es natürlich auf der portugiesischen Inselgruppe im Atlantik jede Menge schöner Trails zu erwandern. Eine für praktisch alle Fitnesslevel machbare Tour ist diejenige von São Miguel, dem berühmtesten Aussichtpunkt der Insel, in rund zwei Stunden hinunter zum gleichnamigen Ort. Der Startpunkt befindet sich beim «Miradouro da Vista do Rei». Von dort aus führt der Weg durch ein Naturschutzgebiet entlang des Kraterkamms. Rechts eröffnet sich einem der herrliche Blick auf den Kratersee Caldeira Seca sowie die Seen von Sete Cidades. Links hat man eine schöne Aussicht auf die Westküste von São Miguel. Die gesamte Strecke der Wanderung ist rund 7,7 Kilometer lang.
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Der Grosse Aletschgletscher im Wallis, Herzstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch, übt seit jeher eine besondere Faszination auf die Menschen aus. Rund 20 Kilometer lang zieht sich der Eisstrom spektakulär durch die Landschaft. Einen guten Blick auf dieses Naturwunder hat man unter anderem auf der zweiten Etappe des Aletsch-Panoramawegs von der Riederalp zum Märjelensee. Start der zwölf Kilometer langen, mittelschweren Wanderung ist bei der Villa Cassel auf der Riederalp. Der erste Teil führt auf dem Moränenweg in Richtung Härdernagrat, von wo aus sich der Grosse Aletschgletscher in seiner vollen Pracht bewundern lässt. Unterwegs immer mit dabei sind zudem die imposanten Walliser Viertausender. Ziel ist der Märjelensee, der in einer Senke zwischen dem Eggis- und dem Strahlhorn liegt. Wer Hunger oder Durst hat, ist am Etappenende in der Berghütte Gletscherstube genau richtig.
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