Reise-Erlebnisse für die Bucketlist

Es ist schon etwas unfair: Manche Regionen der Welt haben besonders viel Charme abbekommen. So wie die karibischen Inseln mit ihren Traumstränden, dem (fast) immer perfekten Wetter und dem farbenfrohen Kulturenmix. Nichts wie hin!

Reise-Erlebnisse für die Bucketlist

Niederländische Antillen – das ABC des Erholens

ABC-Inseln? Schon mal gehört? Sie sind die südlichsten Inseln im Karibischen Meer und bis heute mit den Niederlanden assoziiert, zu denen sie einst gehörten. Aruba, Bonaire und Curaçao werden auch «die Inseln unter dem Winde» genannt – denn sie liegen nicht im Hurricane-Gürtel und sind deshalb Ganzjahresdestinationen. Das ganze Jahr über herrschen hier angenehme Temperaturen knapp unter 30 Grad, die zusammen mit dem türkisfarbenen Wasser (übrigens im Schnitt etwa 26 Grad warm!) und den strahlend weissen Sandstränden alles bieten, was man von Karibikferien erwartet. Doch nicht nur Wassersportler und Taucher kommen auf ihre Kosten – auch an Land gibt es viel zu entdecken. Beispielsweise die niederländische Architektur in der Hauptstadt von Curaçao, Willemstad, die hier etwas deplatziert wirkt.

Palm Beach in Aruba.

Foto: Envato

Jamaika – zu Besuch bei Bob Marley

Jamaika, das sind Bilderbuch-Strände, leckeres Jerk-Barbecue und eine sehr gechillte Atmosphäre, ideal also für entspannte Ferien. Aber die Insel ist vor allem auch die ehemalige Heimat von Bob Marley, dem grössten Reggae-Musiker aller Zeiten. In der Hauptstadt Kingston kann man im Bob-Marley-Museum zahlreiche Devotionalien bewundern. Das Museum ist im früheren Haus des Musikers untergebracht, der mit nur 36 Jahren in Florida starb. Zu den Ausstellungsstücken gehört ein dreidimensionales Hologramm Bob Marleys in Lebensgrösse aus dem «One Love Peace Concert» von 1978, sein persönliches Tonstudio, sein Schlafzimmer, seine Lieblingskleidung sowie die Kostüme seiner Backup-Sänger. Ebenfalls zu sehen ist eine grosse Auswahl an Gold- und Platin-Schallplatten.

Wunderschöner Strand auf Jamaika.

Foto: Shutterstock

St. Barth – bei den Schönen und Reichen

St. Barthélemy ist so etwas wie das Monaco unter den Karibikinseln. Hierher kommen die Schönen und Reichen, die nicht darauf angewiesen sind, per grossem Linienflugzeug aus Hollywood auf die Inseln zu kommen – den gibt es nämlich nicht. Aber dafür gibt es ja Jachten und Privatflugzeuge. Doch dass die Anreise sich kompliziert gestaltet, trägt zum Charme der kleinen französischsprachigen Insel bei. Shoppen, Restaurants, Sightseeing: Das ist alles vom Feinsten auf St. Barth. Die tollsten Attraktionen allerdings gibt es ganz umsonst: die Strände. Und die sind so ruhig oder so aufregend, wie man eben möchte: Saline zum Beispiel ist ein abgelegener, einfacher Strand. St. Jean das genaue Gegenteil – eine Party-Location und ein wunderbarer Ort, um Leute zu beobachten.

Hauptstadt Gustavia vin St. Barts.

Foto: Envato

Grand Cayman – Steueroase und Stachelrochen-Paradies

Ganz im äussersten Westen der Karibik liegt ein kleines Stück Grossbritannien: Grand Cayman, die grösste der drei Cayman-Inseln. Das britische Überseegebiet ist berühmt als Shopping-Paradies für günstigen Schmuck und Elektronik sowie als Steueroase. Highlight für Besucher ist neben dem Seven Mile Beach insbesondere die «Stingray City»: In einem flachen Abschnitt der Lagune begegnet man grossen Stachelrochen im seichten Wasser und kann ihnen unter Anleitung erfahrener Guides ganz nahekommen. Ein besonderes Erlebnis, wenn man erste Berührungsängste überwunden hat. Noch ein Tipp: Grand Cayman ist eine sehr beliebte Wedding-Destination. Das Ja-Wort direkt am Traumstrand: Romantischer geht es kaum.

Der Seven Mile Beach auf Grand Cayman.

Foto: Shutterstock

Barbados – Rum, Rhythmus und Riffe

Barbados ist Karibik, wie man sie sich erträumt: endlose Strände mit feinem, weissen Sand, geschützte Buchten zum Schnorcheln und Tauchen und eine lebendige Inselszene zwischen Kolonialarchitektur in Bridgetown und bunten Strandorten an der West- und Südküste. Abends trifft man sich beim Oistins Fish Fry zu frischem Fisch vom Grill, Rum-Punsch und Calypso-Beats, tagsüber locken Segel- und Katamarantörns mit Schildkröten, ein Besuch in einer Rum-Destillerie oder Ausflüge zu Naturhighlights wie Harrison’s Cave und den wilden Atlantikstränden bei Bathsheba.​​

Ein Strand auf Barbados.

Foto: Envato

Anguilla – Understatement mit Traumbuchten

Anguilla ist der Gegenentwurf zum lauten Karibik-Klischee: eine schlanke Kalkinsel mit einigen der schönsten Strände der Region, kristallklarem Wasser und einem ausgeprägten Sinn für diskreten Luxus. Statt grosser Hotelburgen prägen exklusive Boutique-Resorts, Beachbars direkt im Sand und kleine, feine Restaurants das Bild. Ideal für Reisende, die Ruhe und gute Küche schätzen, aber trotzdem Schnorchelspots, Bootsausflüge zu vorgelagerten Inselchen und karibische Livemusik nicht missen möchten.​

Strand von Shoal Bay auf Anguilla.

Foto: Shutterstock

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