Mit insgesamt 7’641 Inseln bieten die Philippinen für jeden Geschmack etwas. Vor allem viel Sonne, warme Temperaturen, herzliche Menschen, unglaubliche Naturerlebnisse mit einer Vielfalt an Lebensräumen und menschengeschaffenen Bauwerken.
Die Philippinen zu bereisen, gleicht dem Öffnen einer Wundertüte. Hinter jeder Ecke tauchen Sehenswürdigkeiten, kulturelle Erbe und Naturschönheiten auf, deren Magie nicht mit Worten zu beschreiben ist. Und auch die «harten Fakten» sprechen für sich: die Philippinen sind ein Land der Superlative. Von hohen Bergen über grosse Adler zu endlosen Stränden ist alles mit dabei. Hier ein kleines Verzeichnis der philippinischen «Rekorde».
Hohe Vulkane
Insgesamt gibt es auf den Philippinen etwa 300 Vulkane. Dabei ziehen insbesondere die drei Vulkane Mayon, Apo und Taal die Besucher in ihren Bann. Ersterer wird aufgrund seines fast perfekt geformten Kegels als der weltweit schönste Vulkan bezeichnet. Abenteuerlustige können sich per Quad, Bike und zu Fuss an den Vulkan heranwagen. Allerdings ist der eindrückliche Berg auch gemütlich aus der Stadt Legazpi zu bestaunen. Nur gerade 60 Kilometer südlich von Manila liegt die Bergstadt Tagaytay. Von hier aus lässt sich der Taal Vulkan in gut 35 Minuten besteigen. Auf Mindanao, der südlichsten Hauptinsel der Philippinen, thront der Mount Apo. Er ist mit seinen rund 3‘000 Meter über Meer der höchste Berg der Philippinen und gemäss der deutschen Übersetzung ist er der „Grossvater“ unter den philippinischen Vulkanen.
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Gigantische Naturlandschaften
Die Reisterrassen von Nord Luzon, welche das Volk der Ifugao vor 2000 Jahren zu bauen begannen, bilden eine der schönsten Kulturlandschaften des Planeten. Nicht umsonst gehören sie seit 1995 zum UNESCO-Welterbe. Von den Einheimischen als „Stufen zum Himmel“ bezeichnet, erscheinen die Terrassen im Abendlicht als genau das. Mit einem Besuch der pittoresken Kolonialstadt Vigan wird dem Besuch in Nord Luzon noch das Sahnehäubchen aufgesetzt. Eine weitere eindrückliche, fast surreale Landschaft bilden die Chocolate Hills auf Bohol. Insgesamt 1‘268 Hügel in Form von Halbkugeln und Kegeln erstrecken sich vor den Augen des Betrachters. Zwei Aussichtspunkte geben den Weitblick für die Besucher frei. Entstanden sind die 30 bis 50 Meter hohen Hügel aus ehemaligen Korallenriffen und haben ihren Namen aufgrund der braunen Färbung in der Trockenzeit erhalten.
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Endlose Strände
Paradiesisch schöne Strände säumen die zehn Quadratkilometer grosse Insel Boracay – ein Sinnbild für die traumhaften Strandlandschaften der Philippinen. Ganze vier Kilometer lang ist der bekannteste Strand der Insel, der White Beach. Doch nicht nur Boracay weiss mit Traumstränden zu verzaubern. Die wilde und einsame Landschaft der Insel Palawan gehört mitunter zu den schönsten Flecken innerhalb der Philippinen und erinnert an die Geschichte von Robinson Crusoe. Wenn auch nicht mit der Länge der Strände, so kann auch Palawan mit einem Rekord trumpfen: Im Puerto Princesa Subterranean River National Park befindet sich der längste schiffbarer unterirdische Fluss der Welt, der zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Wem sanfte Badestrände zu ruhig sind, dem bietet sich in Siargao ein eindrückliches Spektakel. Der weltberühmte Wellenbrecher Cloud 9 im Südosten der Insel gehört zu den bekanntesten Surfspots der Welt. Auch wenn das Reiten dieser Wellen den besten Surfern vorenthalten bleibt, so bietet der Aussichtssteg für alle eine eindrückliche Sicht auf diese Wassermassen.
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Pulsierende Städte
Die pulsierende Metropolregion Manila besteht aus insgesamt 17 Städten und lebt von ihren Kontrasten. Während man in den Strassen der Altstadt «Intramuros» auf den Spuren der Zeit wandelt, in der ältesten Chinatown der Welt das Wirrwarr bestaunt, kommt man in Makati, dem futuristisch anmutenden Finanzzentrum der philippinischen Hauptstadt, in den Genuss der besten 5-Sterne-Hotels und dem Angebot von fast 3000 Restaurants. Ein weiteres bedeutendes Wirtschaftszentrum der Philippinen ist Cebu City, die Hauptstadt der Provinz Cebu. Neben dem reichen kulturellen Angebot, der innovativen Gastroszene und den vielen Luxusresorts auf der benachbarten Insel Mactan ist vor allem auch die geschichtliche Bedeutung von Cebu City von grossem Wert: Hier betrat Weltumsegler Ferdinand Magellan im Jahr 1521 als erster Europäer die Inselwelt der Philippinen.
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Riesige Tiere
Gigantisch ist wohl eine Untertreibung, wenn es darum geht das Schwimmen mit Walhaien, dem grössten Fisch der Gegenwart, in Worten zu beschreiben. Dieses einmalige Erlebnis erwartet einem in Donsol, in der Region Bicol, etwa 380 Kilometer südlich von Manila. In den Tauchrevieren der Region um die kleine Malapascua Island im Norden von Cebu bietet sich die Möglichkeit mit den mächtigen Fuchshaien zu schwimmen. Doch nicht nur in den philippinischen Gewässern geht es gross zu und her. Der Nationalvogel, der philippinische Adler, ist eine der grössten Adlerarten der Welt und auf den Philippinen endemisch. Im Mount Hamiguitan Range Wildlife Sanctuary in der Region Davao befindet sich an einem der abgelegensten Orte des Landes ein Schutzgebiet für diese majestätischen Vögel, deren Population auf weniger als 500 Exemplare geschrumpft ist.