Neuseelands Nordinsel
Spektakuläre Fjorde, aktive Vulkane, goldene Strände und Abenteuer an jeder Ecke: Neuseeland begeistert mit einer Natur, die wirkt wie ein Filmset. 10 Gründe, warum sich die lange Reise ans andere Ende der Welt lohnt.
Spektakuläre Fjorde, aktive Vulkane, goldene Strände und Abenteuer an jeder Ecke: Neuseeland begeistert mit einer Natur, die wirkt wie ein Filmset. 10 Gründe, warum sich die lange Reise ans andere Ende der Welt lohnt.
Zu den lebenswertesten Städten der Welt zählt Auckland, Neuseelands Stadt der Liebe. Bei den indigenen Māori trägt sie den poetischen Namen «Eine junge Schönheit mit 100 Liebhabern». Die 1,4-Millionen-Stadt wurde auf rund 50 Vulkanen erbaut, von denen manche theoretisch wieder aktiv werden könnten. Auckland ist der ideale Ausgangspunkt, um pulsierendes Grossstadtleben mit abwechslungsreichen Outdoor-Abenteuern zu verbinden.
An der Ostküste der Nordinsel liegt mit der Bay of Islands eine der schönsten Meereslandschaften Neuseelands. Rund 150 unbewohnte Inseln liegen verstreut im türkisblauen Wasser und bilden die Kulisse für ein wahres Paradies für Wassersportler. Ob Tauchen, Schnorcheln, Segeln oder Kajakfahren – hier dreht sich alles um das Wasser. Bay of Islands
Foto: Adventure HQ
Zu den landschaftlichen Höhepunkten der Nordinsel zählt die Coromandel-Halbinsel. Ihr bekanntestes Wahrzeichen ist Cathedral Cove bei Whitianga. Ein mächtiger Felsbogen verbindet zwei goldene Sandstrände mit glasklarem Wasser und macht die Bucht zu einem der meistfotografierten Orte Neuseelands. Erreichbar ist Cathedral Cove zu Fuss oder bei einer Kajak- oder Bootstour entlang der beeindruckenden Küste. Cathedral Cove
Tipp: Ganz in der Nähe lädt der berühmte Hot Water Beach dazu ein, bei Ebbe mit einer Schaufel seinen eigenen warmen Pool im Sand zu graben. Hot Water Beach in der Coromandel
Foto: Miles Holden
Wer Neuseeland verstehen möchte, sollte auch die Kultur der Māori kennenlernen. Historisch führt kein Weg an Waitangi in der Bay of Islands vorbei. Hier wurde 1840 der Vertrag von Waitangi unterzeichnet, der als Gründungsdokument des modernen Neuseelands gilt. In den Waitangi Treaty Grounds erhalten Besucher spannende Einblicke in die Geschichte des Landes. Waitangi Treaty Grounds
Auch Rotorua gilt als eines der wichtigsten Kulturzentren der Māori. Im preisgekrönten Te Pā Tū erleben Besucher traditionelle Gesänge, Tänze, den berühmten Haka und ein festliches Hāngī-Menü, das nach alter Tradition in einem Erdofen zubereitet wird. Pā Tū | Māori-Kulturreisen; New Zealand Māori Tourism
In Rotorua und der Bay of Plenty bringen unterirdische Magmaströme das Grundwasser zum Kochen – zur Freude aller Thermalbadefans. Besucher strömen zu Geysiren, blubbernden Schlammlöchern und heissen Quellen, auch wenn der Schwefelgeruch nach faulen Eiern allgegenwärtig ist.
Tipp: Die Region um Rotorua gilt als eine der besten Mountainbike-Destinationen der Welt. Unzählige Trails führen durch die eindrucksvollen Redwood-Wälder. Visit Rotarua
Foto: Miles Holden
Neuseeland wirkt wie ein riesiges Filmset. Die Landschaften sind spektakulär und für viele Besucher der wichtigste Grund, den langen Weg ans andere Ende der Welt auf sich zu nehmen. Besonders beliebt sind mehrtägige Wanderungen. Einer der eindrücklichsten Great Walks auf der Nordinsel ist der viertägige Lake Waikaremoana Track, der rund um den gleichnamigen See im Te Urewera National Park führt. Great Walks von Neuseeland
Der Berg Mount Ngauruhoe im Tongariro Nationalpark ist ein echter Moviestar. Der Bilderbuch-Vulkan brillierte als Schicksalsberg in Peter Jacksons Fantasy-Blockbustern. Der Berg ist einer von drei aktiven Vulkanen des Nationalparks, der als UNESCO-Weltkultur- und Naturerbe ausgezeichnet wurde. Ein absolutes Muss bei einer Reise ins Kiwi-Land.
Tipp: Die 20 Kilometer lange Wanderung Tongariro Alpine Crossing durch die Vulkanlandschaft zählt zu den schönsten Tageswanderungen der Welt. Tongariro Nationalpark
Foto: Graeme Murray
In den verzweigten Höhlensystemen von Waitomo stiegen (sehr wahrscheinlich) keine Fantasy-Monster aus der Tiefe. Einen gewaltigen Adrenalin-Kick gibt es dennoch beim Black Water Rafting. Eingeschweisst in einen hautengen Wetsuit, bewaffnet mit Helmlampe und Gummiring, geht es durch enge Tunnel tief unter die Erde. Als Belohnung leuchten Myriaden von Glühwürmchen an der Höhlendecke. Traumhaft! Höhlen von Waitomo
Foto: Shaun Jeffers
Neuseeland ist nicht nur ein Paradies für Outdoor-Abenteurer. Auch urbanes Lebensgefühl gehört zum Inselstaat. Die Hauptstadt Wellington ist eine entspannte 200’000-Seelen-Metropole, die sich malerisch zwischen Meer und grünen Hügeln schmiegt. In der quirligen Cuba Street treffen bunte Streetart, kreative Läden und gemütliche Cafés aufeinander. Eine Fahrt mit der historischen Standseilbahn bietet zudem einen schönen Blick über die Stadt.
Ein absolutes Highlight ist das interaktive Nationalmuseum Te Papa. Das «Schatzkästchen» Neuseelands beherbergt eine beeindruckende Sammlung naturkundlicher und geschichtlicher Exponate. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kultur der Māori, der indigenen Bevölkerung Neuseelands. Visit Wellington
Foto: Grame Murray
Neuseelands wohl berühmtestes Klischee ist zugleich ein echtes Reiseerlebnis: Hobbits streifen durch die sattgrüne Landschaft, Elben reiten durch verwunschene Wälder und Zwerge hausen in gigantischen Höhlen. Star-Regisseur Peter Jackson drehte hier Tolkiens «Herr der Ringe»-Saga. Neuseeland ist zwar nur fast «Mittelerde», für Fantasy-Fans ist der Inselstaat dennoch ein Paradies. Im Dorf Matamata auf der Nordinsel kann das originale Hobbit-Filmdorf besucht werden – inklusive einer Reise ins Auenland.
Tipp: Für Tolkien-Fans gibt es spezielle Touren zu den Filmlocations der «Herr der Ringe»- und «Hobbit»-Filme auf der Nord- und Südinsel. Führungen im Hobbit-Filmdorf
Foto: adpic
Hinkommen Von Zürich aus gibt es keine Direktflüge nach Neuseeland. Die schnellsten Verbindungen führen mit einem Zwischenstopp, beispielsweise über Singapur, Dubai, Doha oder Hongkong, nach Auckland.
Reinkommen Schweizer Staatsangehörige benötigen für touristische Aufenthalte bis 90 Tage kein Visum. Vor der Reise muss jedoch eine elektronische Reisegenehmigung (NZeTA) beantragt werden. Zudem fällt eine Tourismus- und Naturschutzabgabe (IVL) an.
Rumkommen Am flexibelsten lässt sich die Nordinsel mit einem Mietwagen oder Camper entdecken. Das gut ausgebaute Strassennetz verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. In Neuseeland herrscht Linksverkehr.
Beste Reisezeit Die Nordinsel kann das ganze Jahr bereist werden. Besonders angenehm sind die Monate November bis April mit warmen Temperaturen und vielen Sonnenstunden. Für Wanderungen eignen sich auch der Frühling (September bis November) und der Herbst (März bis Mai). Nicht vergessen: Für Wanderungen, Vulkangebiete und Bergregionen empfiehlt sich Kleidung nach dem Zwiebelprinzip. Das Wetter kann auch im Sommer rasch umschlagen.
Übernachten Wer den Kontakt zu den Bewohnern schätzt und in authentischen und persönlichen B&B’s übernachten möchte, findet diese hier: B&B Accommodation
Weitere Informationen: Neuseeland Tourismus